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Krokodile

Die Ordnung der Krokodile (Crocodilia) umfasst zusammen mit den Vögeln die letzten Überlebenden der Archosaurier, zu denen außer diesen noch die ausgestorbenen Pterosaurier und Dinosaurier gehörten. Von den heute noch existierenden Tiergruppen stellen die Krokodile also die Schwestergruppe der Vögel dar. Diese Verwandtschaft lässt sich aufgrund einer ganzen Reihe von Merkmalen, vor allem der Ausbildung des Herz-Kreislauf-Systems begründen. Aufgrund eines Knochenpanzers unter der Haut werden sie auch als Panzerechsen bezeichnet.

Verbreitung der Krokodile
Abb.: Zu den Krokodilen werden die Echten Krokodile, die Alligatoren und Kaimane sowie die Gaviale gezählt. Echte Krokodile sind weltweit in den Tropen verbreitet, Alligatoren fehlen in den afrikanischen Tropen und Kaimane gibt es lediglich in Südamerika, Gaviale in Südostasien.

Alle heute lebenden Krokodile leben in Flüssen und Seen der Tropen und Subtropen, nur das Salzwasserkrokodil kann auch im Meer leben und kommt häufig an den Küsten verschiedener Inseln vor. Als Anpassung an ihren Lebensraum können die Tiere sehr gut schwimmen und tarnen sich im Wasser, indem sie vollständig bis auf Augen und Nasenlöcher untertauchen.

Anatomie der Krokodile
Abb.: Auch wenn Krokodile scheinbar träge im Wasser liegen, nehmen sie die Welt um sie herum deutlich wahr. Nase, Augen und Ohren befinden sich kaum sichtbar über der Wasseroberfläche. Ein Gaumensegel verhindert das Wasser verschluckt wird. Die unbewegliche Zunge spürt derweil Unterwasser den Geschmack von Blut oder Aas auf. Zusätzlich versorgen Druckrezeptoren die Tiere mit Informationen über Bewegungen im Wasser.