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Echsen (Lacertilia, veraltend auch Sauria) sind in der klassischen Systematik eine Unterordnung der Schuppenkriechtiere, den so genannten Squamata. Eine weitere Unterordnung der Schuppenkriechtiere ist die der Schlangen. Im Gegensatz zu diesen haben die meisten Echsen (aber nicht alle) voll entwickelte Gliedmaßen. Eine bekannte Ausnahme bilden beinlose Echsen wie z.B. Schleichen. In Deutschland ist besonders die Blindschleiche weit verbreitet. Diese Echse wird oft für eine Schlange gehalten.
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| Abb. Die meisten Echsen haben voll entwickelte Gliedmaßen. Diese Gliedmaßen sind seitlich am Körper angebracht und daher liegen Echsen oft mit dem Bauch auf dem Boden auf. |
Die Echsen unterscheiden sich von den Schlangen durch eine Reihe von Merkmalen. Echsen haben mehrere Reihen von Bauchschuppen, auf welchen sie kriechen, Schlangen lediglich eine Reihe. Darüber hinaus haben Echsen Ohröffnungen und Augenlider. Echsen hören daher weitaus besser als Schlangen. Im Niederrheingebiet sind 3 Echsenarten verbreitet: Waldeidechse, Zaundeidechse und Blindschleiche.
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