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Das Jemenchamäleon ist im Jemen und in Saudi-Arabien beheimatet.
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Man findet die Tiere sowohl in den vegetationsreichen Berghängen als auch in den trockenen vegetationsarmen Hochebenen.
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Diese tagaktiven Individuen lauern regungslos auf ihre Beute, manchmal gehen die Echsen auch direkt auf die Beute zu, um die Futtertiere zu schießen.
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Jemenchamäleons sind Meister der Tarnung. Sie können ihre Färbung fast jedem Hintergrund anpassen, so dass sie von Fressfeinden und Futtertieren meistens nicht wahrgenommen werden. Chamaeleo calyptratus bewegen sich im Geäst mit einer langsamen und wippenden Bewegung fort, damit soll ein durch Wind bewegtes Blatt imitiert werden. In der Natur sind männliche Jemenchamäleons typische Einzelgänger. Sie verteidigen ihr Revier gegen andere Männchen sehr energisch. Feinden gegenüber reagieren die Echsen auch sehr aggressiv. Bei Bedrohung sperren die Tiere das Maul auf und fangen an zu fauchen. Nur während der Paarungszeit sind sie mit dem Weibchen für ein bis drei Tage zusammen.
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Als Echsen legen sie meist (durchschnittlich 4 Wochen nach der Begattung) Eier, sind also ovipar. Aber es gibt auch Arten, die vollentwickelte Junge zur Welt bringen, dies nennt man ovovivipar. Ovoviviparie tritt besonders häufig bei Tieren aus sehr kühlen Lebensräumen auf, da der Boden keine ausreichend hohe Temperatur für die Entwicklung der Eier bietet.
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