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Name und Klassifizierung
Bezeichnung DE: Europäische Hornotter
EN: Horned viper
NL: Zandadder
Wissenschaftliche Bezeichnung Vipera ammodytes
Wissenschaftliche Einordnung
Klasse: Reptilia
Ordnung: Serpentes
Familie: Viperidae
Gattung: Vipera
Genaue Daten
   
Größe 70 bis 80 cm
So lebt das Tier
Geographisches Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet umfasst Nord-Italien, Süd-Österreich über Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Kleinasien bis ins Kaukasus-Gebiet.

   
Lebensraum

Sie lebt im trockenen, steinigen Buschland und lichten Wäldern. Besonders häufig ist sie an trockenen, sonnigen Felsenhängen und auf Steinmauern zu beobachten. Zu ihrem Lebensraum gehören aber auch lichte Laubwälder mit sonnigen Lichtungen, verwilderte Gärten und buschbestandene Geröllflächen. Anders als es ihr gelegentlich gebrauchter Trivialname Sandotter vermuten lässt, kommt sie nur sehr selten auf Sandflächen vor.

   
Nahrung und Jagdmethoden

Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Kleinsäugern (z.B. Mäusen), seltener aus nestjungen bodenbrütenden Vögeln und Eidechsen sowie Grillen und Heuschrecken. Während ihrer Beutezüge klettert sie gelegentlich zwischen den Felsen und im Gebüsch. Ihre Beutetiere tötet sie durch einen Giftbiss.

   
Abwehrmethoden und Verteidigung

Diese Schlange ist relativ träge und gilt als nicht aggressiv. Sie vertraut auf ihre Tarnfärbung und versucht bei Bedrohung stets zu fliehen. Lediglich, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlt, zischt sie laut und beißt zu.

   
Fortpflanzung

Wie alle europäischen Vipern ist auch die Hornotter ovovivipar. Es werden bis zu 20 Jungschlangen im Frühjahr lebend geboren.

Wissenswertes
Besonderheiten

Unter den europäischen Vipern hat die Europäische Hornotter eines der stärksten Gifte. Todesfälle nach Vipernbissen kommen vor allem bei Kindern oder geschwächten Personen vor. Die Giftzähne sind bis zu 1 cm lang.

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Fotos
  Viperidae